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Sparen
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Sparen (englisch saving, französisch Ă©pargner) ist in der Wirtschaftswissenschaft und in der Umgangssprache der Verzicht auf den Verbrauch von Einkommen oder GĂŒtern und Dienstleistungen (Konsumverzicht) zwecks spĂ€terer Verwendung.
Contents
âą Etymologie
âą Allgemeines
âą Geschichte
âą Arten
âą Entsparen
âą Abgrenzungen
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Etymologie
Das Verb sparen stammt aus dem altgermanischen Verb âsparâ, das fĂŒr âbewahrenâ oder âunversehrt erhaltenâ stand.cite-ref-1[1] Daraus entwickelte sich das althochdeutsche Verb âsparĂŽnâ fĂŒr âschonenâ, âerhaltenâ oder âaufschiebenâ.cite-ref-2[2] Im Sparvorgang liegt tatsĂ€chlich die Schonung von Geld vor seiner sofortigen Ausgabe oder das Aufschieben von Zahlungen. Seit dem 16. Jahrhundert lĂ€sst sich fĂŒr Sparen eine neue Konnotation hin zur Ausrichtung in die Zukunft unter VerknĂŒpfung mit Geld nachweisen.cite-ref-3[3] Abwandlungen zu Sparsamkeit oder Sparer als Person tauchten ebenfalls in dieser Zeit auf.cite-ref-4[4]
Allgemeines
Sparen ist ein volks- und betriebswirtschaftlicher Vorgang. Spart ein Wirtschaftssubjekt (Privathaushalt, Unternehmen oder Staat), verbraucht es also weniger, als es verbrauchen könnte, entsteht eine Leistungsreserve.cite-ref-5[5] Diese Leistungsreserve als Verzicht auf Verbrauchsmöglichkeiten kann zu kĂŒnftigen Investitionen oder Erhöhungen des kĂŒnftigen Lebensstandards fĂŒhren. Der Sparbegriff betrifft betriebswirtschaftlich nicht nur das Geldsparen, sondern auch den temporĂ€ren ganzen oder teilweisen Verzicht auf den Verbrauch von GĂŒtern oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen. Werden beispielsweise in einem Unternehmen weniger Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffe fĂŒr die Produktion desselben Produkts eingesetzt, ohne dass dessen ProduktqualitĂ€t oder FunktionalitĂ€t darunter leidet, ist hierin ebenfalls ein Sparvorgang zu sehen wie etwa beim Energiesparen. Dadurch lĂ€sst sich die ProduktivitĂ€t steigern und als Folge die Wirtschaftlichkeit verbessern.
Sparen beruht einerseits auf rationalen ökonomischen Ăberlegungen, andererseits ist Sparen ein sozial anerkanntes Ziel, welches durch die Normen der sozialen Umgebung und durch die Erziehung geprĂ€gt wird.cite-ref-6[6] Dabei lassen sich die Attribute von Sparern und Nicht-Sparern deutlich unterscheiden.cite-ref-7[7] Sparer sind im Hinblick auf ihre wirtschaftliche Situation optimistischer, sind zudem der Auffassung, ihre Finanzen unter Kontrolle zu haben, und sind mit ihrem Lebensstand zufriedener.
Begriffsinhalte des Sparbegriffs
Der allgemeine Begriff âSparenâ kann sehr unterschiedliche Bedeutungen aufweisen. Je nachdem, in welchem Kontext der Begriff benutzt wird, kann er mindestens folgende fĂŒnf unterschiedlichen spezifischen Sachverhalte bezeichnen:cite-ref-8[8]
âą Die in einem Geldbetrag angebbare Differenz zwischen Einkommen/Periode ( Y {\displaystyle Y} ) und Konsum ( C {\displaystyle C} ) derselben Periode (in gĂ€ngiger AbkĂŒrzung: S = Y â â C {\displaystyle S=Y-C} ). In den prĂ€zisen Kategorien der Buchhaltung entspricht dies der Reinvermögensbildung pro Periode (fĂŒr Unternehmen heiĂt das: dem Gewinn), der sich aus der Sachvermögensbildung zuzĂŒglich der Nettogeldvermögensbildung ergibt. Das Gegenteil davon ist âEntsparenâ, mehr verbrauchen als man erwirtschaftet hat, Verringerung des Reinvermögens. Das Sparen einer geschlossenen Volkswirtschaft entspricht deren Investition (Sachvermögensbildung), da das Nettogeldvermögen einer geschlossenen Volkswirtschaft immer Null betrĂ€gt. In einer offenen Volkswirtschaft ergibt sich aus der inlĂ€ndischen Investition (SachvermögensĂ€nderung) zuzĂŒglich des Leistungsbilanzsaldos einer Periode.cite-ref-9[9]
âą Die ebenfalls in einem Geldbetrag angebbare Differenz zwischen Einnahmen/Periode und Ausgaben derselben Periode; in den Kategorien der doppelten Buchhaltung also Nettogeldvermögensbildung. Das Gegenteil davon ist âNettogeldvermögensverringerungâ; mehr fĂŒr Konsum und/oder Sachinvestitionen ausgeben als man durch VerkĂ€ufe von Leistungen oder eigenen SachvermögensbestĂ€nden eingenommen hat. Die Nettogeldvermögensbildung einer offenen Volkswirtschaft entspricht ihrem Leistungsbilanzsaldo, der ihr Nettoauslandsvermögensbestand Ă€ndert.
âą Die nicht so einfach statistisch abzĂ€hlbare AktivitĂ€t, vorhandene flĂŒssige Mittel lĂ€ngerfristig zu binden, also anzulegen, beispielsweise indem man Sichteinlagen in zinstragende Termineinlagen oder Unternehmensanleihen wandelt, z. B. Schuldverschreibungen eines Investmentfonds. In einer offenen Volkswirtschaft können z. B. inlĂ€ndische DevisenbestĂ€nde in auslĂ€ndische Staats- oder Unternehmensanleihen gewandelt werden.
âą Die in einem Geldbetrag angebbare Differenz zwischen den (höheren) Konsumausgaben einer frĂŒheren und den (niedrigeren) Konsumausgaben einer spĂ€teren Periode; âEinschrĂ€nkungâ des Konsums nicht gegenĂŒber dem gleichzeitigen Einkommen (Konsumverzicht), sondern gegenĂŒber dem frĂŒheren Konsum. Das Gegenteil davon ist die Erhöhung des Konsums.
âą Die nicht statistisch in GeldbetrĂ€gen ablesbare AktivitĂ€t, Einsatzfaktoren zur Erreichung eines bestimmten Produktions- oder Konsumziels möglichst sparsam, ârationellâ, âeffizientâ einzusetzen. Das Gegenteil davon ist die Vergeudung von Mitteln.
Angesichts der Mehrdeutigkeit des Begriffs ergeben sich hÀufig unnötige MissverstÀndnisse oder sogar Theoriefehler dadurch, dass nicht genau spezifiziert wird, welche dieser Bedeutungsmöglichkeiten genau gemeint ist.cite-ref-10[10]
Geschichte
Solange es GĂŒter oder Geld als Zahlungsmittel gibt, kennt man auch den Vorgang des Sparens. Im frĂŒhen Tauschhandel dienten Getreide, Vieh, Muscheln, Silber oder Gold als Geldersatzmittel. Wurden diese nicht oder nicht vollstĂ€ndig ausgegeben, lag ein Sparvorgang vor. Der Sparbegriff war zu jener Zeit ausschlieĂlich mit konkreten GegenstĂ€nden verbunden. Vor dem Durchbruch der Geldwirtschaft hatte Sparen bis auf die Lagerung von ErntegĂŒtern jedoch eine Ă€uĂerst marginale Bedeutung.cite-ref-11[11] Im Mittelalter schlachteten die Bauern ihr Vieh im November und Dezember, um an den Wintertagen das Viehfutter zu sparen, und pökelten das Fleisch ein.cite-ref-12[12] Im Mai 1504 mahnte Ludwig von Eyb der JĂŒngere den Pfalzgrafen Ruprecht, beim Landshuter Erbfolgekrieg nicht an Geld zu sparen, denn es seien noch genĂŒgend böhmische Söldner zu haben.cite-ref-13[13] Der Kameralist Georg Obrecht verlangte 1617 in seinem Buchcite-ref-14[14] eine Art Zwangssparen, wonach VĂ€ter bei Geburt eines Kindes einen zu 6 % verzinslichen Betrag bei einer âKindersparkasseâ einzuzahlen hatten, der auszuzahlen war, sobald der Sohn das 24. und die Tochter das 18. Lebensjahr erreicht hatte.cite-ref-15[15] Der Ăkonom Johann Joachim Becher schlug im Jahre 1673 eine âBesoldungs-Cassaâ vor, die die Funktion einer Zwangssparkasse fĂŒr alle staatlichen Angestellten ĂŒbernehmen sollte.cite-ref-16[16]
Mit dem Aufkommen der ersten kommerziellen Sparkassen wĂ€hrend der GrĂŒnderzeit wurde das Sparen institutionalisiert, indem die Sparkassen mit ihrem EinlagengeschĂ€ft Spareinlagen, Termingelder, Sichteinlagen und spĂ€ter Sparkassenbriefen sowie anderen Anlageformen gegen Habenzinsen Spargelder annahmen. Die ersten, artverwandten VorlĂ€ufer der Sparkassen hieĂen noch âWaisenkassenâ oder âLeihkassenâ wie beispielsweise die 1749 von der Reichsabtei Salem zur Verwaltung von Waisenrenten eingerichtete Kasse. Durch ihre Fristentransformation brachten die Sparkassen auf dem Finanzmarkt die unterschiedlichen Laufzeitinteressen von Sparern und Kreditnehmern in Einklang. Nachfolgend verbreitete sich das Sparen auch bei den Banken.
Adam Smith sah in seinem Hauptwerk Der Wohlstand der Nationen vom MĂ€rz 1776 das Sparen als Faktor der Wohlstandssteigerung und ging davon aus, dass Sparen nur durch einen Anreiz â den Kapitalprofit (Sparzins) â entstehe. âNun wendet man aber sein Kapital nur um des Profites willen auf die ErwerbstĂ€tigkeitâŠâ, âdoch der Grundsatz, der zum Sparen treibt, ist das Verlangen, unsere Lage zu bessernâŠâ.cite-ref-17[17] David Ricardo fasste Sparen als Kapitalakkumulation auf und ging im Oktober 1814 davon aus, dass Ersparnisse investiert werden.cite-ref-18[18] Thomas Robert Malthus hingegen wandte im Jahre 1820 ein, dass man auch zu viel sparen könne, eine bestimmte Sparquote eine Steigerung des Wohlstands gewĂ€hrleiste und setzte Sparen mit der BeschĂ€ftigung gleich.cite-ref-19[19] Der französische Feldherr Herzog von Orleans soll bei seiner VermĂ€hlung im Mai 1837 an 1760 Kinder SparkassenbĂŒcher im Gesamtbetrag von zunĂ€chst 40000 Francs verschenkt haben.cite-ref-20[20]
Die Arbeitslosigkeit des 19. Jahrhunderts beruhte ĂŒberwiegend auf dem Kapitalmangel in der Industrie, so dass die klassischen Ăkonomen das Sparen als lebensnotwendig fĂŒr eine Volkswirtschaft ansahen,cite-ref-21[21] weil hierdurch der Kapitalbedarf der Industrie gedeckt werden konnte. Wilhelm Roscher erlĂ€uterte 1874 den Sparvorgang mit einer Parabel ĂŒber Fischer, die nicht alle gefangenen Fische verbrauchten, dadurch Zeit gewannen, ein Fischernetz bauten und einige Tage nicht zum Fischfang ausfahren mussten.cite-ref-22[22] Inflation galt 1898 fĂŒr Knut Wicksell als âerzwungenes Sparenâ,cite-ref-23[23] Robert Liefmann sah im Sparen im Jahre 1912 die âUmwandlung von Einkommen zu Kapitalâ.cite-ref-24[24] Wicksell erkannte 1913 im Sparen den Austausch zweier Grenznutzen, denn âdie GrenzproduktivitĂ€t der ersparten Arbeits- und Bodenkraft ist gröĂer als die der laufenden, wenigstens bis zu einer gewissen tatsĂ€chlich nicht erreichten Grenzeâ.cite-ref-25[25]
Der Ăkonom Friedrich August von Hayek ging 1929 davon aus, dass der Zinssatz auch eine Allokationsfunktion ausĂŒbe, die Gleichgewicht zwischen Investitionen und Sparen herstelle.cite-ref-26[26] Die Allokationsfunktion sorgt dafĂŒr, dass der Zins den Produktionsfaktor Kapital in die Wirtschaftssektoren lenkt, wo er am dringendsten benötigt wird. Hayek erkannte 1931 eine Störung des volkswirtschaftlichen Gleichgewichts darin, dass die Konsumenten einen Teil ihres Einkommens investieren und sparen,cite-ref-27[27] wobei er unter âinvestierenâ die Geldanlage bei Kreditinstituten verstand.cite-ref-28[28] Er definierte Sparen 1934 als âetwas behalten oder erhalten fĂŒr den kĂŒnftigen Gebrauchâ.cite-ref-29[29] Dennis Holme Robertson wies 1933 darauf hin, dass sich das Sparen nicht sofort auf die Höhe der Einkommen auswirke, sondern erst mit einem Verzögerungseffekt.cite-ref-30[30] Sparen ist wegen dieses Verzögerungseffekts geplanter Konsum.
John Maynard Keynes nannte in seiner im Februar 1936 erschienenen Allgemeine Theorie der BeschÀftigung, des Zinses und des Geldes acht subjektive Sparmotive:cite-ref-31[31]
2. Vorsorge (englisch foresight), um fĂŒr kĂŒnftige vermehrte Ausgaben gerĂŒstet zu sein,
3. Berechnung (englisch calculation), um ZinsertrÀge und Wertsteigerung nutzen zu können,
4. Verbesserung (englisch improvement), um eine verbesserte Lebenshaltung anzustreben,
5. UnabhÀngigkeit (englisch independence), um finanzielle AbhÀngigkeiten zu vermeiden,
8. Geiz (englisch avarice): das beharrliche ZurĂŒckschrecken vor einer notwendigen Geldausgabe.
FĂŒr ihn ist Sparen ein Reflex der Verbrauchsneigung, der die gegenwĂ€rtige Kaufkraft stilllegen soll und keinerlei Auswirkung auf die volkswirtschaftliche InvestitionstĂ€tigkeit hat.cite-ref-32[32] Erhöhtes Sparen Ă€uĂere sich nur in einem RĂŒckgang der BeschĂ€ftigung und der Einkommen; Sparen ist Nichtverbrauch. Im Anschluss an Keynes versteht man unter Ersparnis die Differenz zwischen Gesamteinkommen und dem gesamten Konsum.cite-ref-33[33]
FĂŒr Walter Eucken lag 1934 Sparen vor, wenn unter EinschrĂ€nkung des Gegenwartskonsums lĂ€ngere Produktionsumwege beschritten werden,cite-ref-34[34] Adolf Weber sah 1942 im Sparen eine Rationalisierung des Gegenwartsbedarfs im Interesse des Zukunftsbedarfs.cite-ref-35[35] Der Nationalsozialismus fĂŒhrte im Oktober 1941 mit dem eisernen Sparen ein staatlich gefördertes Sparprogramm ein, durch das ĂŒberschĂŒssige Kaufkraft abgeschöpft und zur KriegsfĂŒhrung gesammelt werden sollte. Nach der WĂ€hrungsreform im Juni 1948 bestand in weiten Bevölkerungskreisen ein hoher Nachholbedarf an KonsumgĂŒtern, der eine niedrige Sparneigung zur Folge hatte.cite-ref-36[36] Im Januar 1952 fĂŒhrten die Sparkassen zur Verbesserung der Sparneigung das PrĂ€miensparen ein.
Arten
Man unterscheidet das freiwillige Sparen und das Zwangssparen. WĂ€hrend das freiwillige Sparen vom Prinzip der Freiwilligkeit beherrscht wird, geschieht Zwangssparen durch öffentlich-rechtlichen oder hoheitlichen Zwang.cite-ref-37[37] Die bekannteste Form des Zwangssparens ist die Erhebung von Steuern durch den Staat, denn die Steuerpflichtigen können den Steueranteil an ihrem Einkommen nicht konsumieren. Auch Zwangsanleihen gehören in die Gruppe des Zwangssparens, Kriegsanleihen hingegen können auch dem freiwilligen Erwerb unterliegen. Die Hinterlegung von Kautionen (etwa die Mietsicherheit) und der Investivlohn sind ebenfalls Zwangssparen â allerdings vertraglich vereinbarte Formen. Auch die Tilgung von Krediten ist als eine Form des Zwangssparens anzusehen, weil die das Einkommen mindernden Tilgungsraten nicht konsumiert werden können.
Beim freiwilligen Sparen haben sich auĂerhalb der Kreditinstitute Kleinsparformen entwickelt. So gibt es Schul-, Betriebs-, Klub- und Vereinssparen (Sport-, und Wander- oder Kegelvereine). Zwecksparen ist freiwilliges Sparen, dient einer konkreten VerfĂŒgungsabsicht zu bestimmten Zwecken und ist fĂŒr den zukĂŒnftigen Erwerb von KonsumgĂŒtern oder Immobilien (Bausparen) bestimmt. Angstsparen (oder Vorsichtssparen) ist ein Sparmotiv, bei dem die Vorsicht oder Angst vor der Zukunft zum Konsumverzicht fĂŒhrt.
Ăffentliches Sparen
Im deutschen Haushaltsrecht verlangen die HaushaltsgrundsĂ€tze unter anderem die Einhaltung der Sparsamkeit, denn die öffentliche Verwaltung ist zur sparsamen Haushaltswirtschaft verpflichtet (§ 7 Abs. 1 BHO). Dieses abstrakte Handlungsprinzip verlangt von den haushaltsfĂŒhrenden Verwaltungen, ein gegebenes Ziel mit dem geringstmöglichen Mitteleinsatz zu erreichen (Minimalprinzip).cite-ref-38[38] Damit impliziert die Sparsamkeit das Ziel, nicht alle veranschlagten Haushaltsmittel fĂŒr den vorgesehenen Zweck auszuschöpfen und hierdurch Ausgabenreste einzubehalten.
Insbesondere konzentriert sich auch international die Haushaltspolitik bei vorhandenen hohen Haushaltsdefiziten in hochverschuldeten Staaten und hochverschuldeten EntwicklungslÀndern auf eine Reduzierung der Staatsausgaben und eine gleichzeitige Erhöhung der Staatseinnahmen, um die Staatsfinanzen zu konsolidieren. Diese Sparpolitik bildet den wesentlichen Teil der AusteritÀtspolitik von Staaten, die meist von internationalen Kreditgebern wie Weltbank oder IWF im Rahmen der KonditionalitÀt gefordert wird. Ziel ist eine Verringerung der staatlichen Neuverschuldung, letztlich ein Abbau der Staatsschulden.
Sparen in der ökonomischen Theorie
FĂŒr Keynes stellt das Sparen im Rahmen der Konsumfunktion (englisch propensity to consume) die Differenz von Einkommen und Verbrauchsausgaben dar.cite-ref-39[39] Er betrachtet Sparen und Konsum als Funktionen des Einkommens.cite-ref-40[40] Er entwickelte eine absolute Einkommenstheorie, wonach die Höhe der Ersparnis kurzfristig vom Einkommen abhĂ€ngt und mit absolut zunehmendem Einkommen ein relativ gröĂerer Anteil hiervon gespart werde.cite-ref-41[41] Eine relative Einkommenstheorie vertrat im Jahre 1949 James Duesenberry. Seine Spartheorie â als Residuum der Konsumtheorie â geht davon aus, dass die Konsumenten ihr Sparverhalten stetig an ein erreichtes Höchsteinkommen anpassen. Bei sinkendem Einkommen reagieren die Haushalte nicht mit einer sofortigen Reduzierung ihrer Konsumausgaben (Sperrklinkeneffekt), da sie sich an einen gewissen Lebensstandard gewöhnt haben (englisch habit-persistence); bei steigendem Einkommen entwickelt sich die Sparquote unabhĂ€ngig hiervon.cite-ref-42[42] Im Aufschwung steigen die Einkommen, so dass diese Konjunkturphase am ehesten fĂŒr SparvorgĂ€nge geeignet ist.
Der gesparte relative Anteil des Einkommens â die volkswirtschaftliche Kennzahl der Sparquote â ist von der SparfĂ€higkeit und der Sparwilligkeit der Bevölkerung abhĂ€ngig, beide sind die wichtigsten Voraussetzungen jeglichen Sparens.cite-ref-43[43] Jemand ist sparfĂ€hig, wenn sein Einkommen in einem bestimmten Zeitraum derart groĂ ist, dass Teile hiervon dem Konsum durch Sparen entzogen werden können, ohne dass ElementarbedĂŒrfnisse unbefriedigt bleiben.cite-ref-44[44] Sparwilligkeit ist dagegen die innere Bereitschaft zum Konsumverzicht oder -aufschub. Die ökonomische Theorie stellt bis auf Keynes fast ausnahmslos auf die Sparwilligkeit ab, die durch den Zins beeinflusst wird.
Der Sparzins (fĂŒr Spar-, Termin- oder Sichteinlagen oder fĂŒr Sparbriefe) ist der Preis fĂŒr den Verzicht auf Konsum, so dass das Sparen mit steigendem Sparzins zunimmt und mit sinkendem Zinssatz abnimmt.cite-ref-45[45] Wird mehr gespart als die Wirtschaft investieren will, muss der Sparzins sinken und wird deshalb den Sparanreiz verringern, wĂ€hrend gleichzeitig die Investitionsanreize zunehmen.cite-ref-46[46]
Milton Friedman entwickelte 1957 im Rahmen seiner Konsumfunktionstheorie die Theorie der dauerhaften Ersparnis (englisch âPermanent income saving theoryâ), nach der die Sparer einen gewissen Teil ihres Einkommens sparen, um das fĂŒr den jeweils herrschenden Marktzins optimale VerhĂ€ltnis zwischen Gegenwarts- und Zukunftskonsum zu realisieren.cite-ref-47[47]
Volkswirtschaftliche Ersparnis
Gesamtwirtschaftliche Ersparnis
Unter der nationalen bzw. gesamtwirtschaftlichen Ersparnis, abgekĂŒrzt meist mit S {\displaystyle S} , versteht man in der Makroökonomik das Gesamteinkommen Y {\displaystyle Y} einer Volkswirtschaft, dem die Ausgaben fĂŒr Konsum C {\displaystyle C} und Staatsverbrauch G {\displaystyle G} abgezogen wurden, kurz S = Y â â C â â G {\displaystyle S=Y-C-G} .
Die gesamtwirtschaftliche Ersparnis lĂ€sst sich in die private und öffentliche Ersparnis zerlegen: S = Y â â C â â G = ( Y â â T â â C ) + ( T â â G ) {\displaystyle S=Y-C-G=(Y-T-C)+(T-G)} wobei T = Steuern - Transferleistungen (z. B. Sozialhilfe)
âą Unter privater Ersparnis ( Y â â T â â C ) {\displaystyle (Y-T-C)} versteht man das Gesamteinkommen einer Volkswirtschaft, dem die Steuern T {\displaystyle T} und der Konsum C {\displaystyle C} abgezogen wurden. Private Ersparnis hat mit Zuversicht und Vertrauen eine stark sozio-psychologische Komponente, die sich durchaus wirtschaftsrelevant in Konsumverzicht und Angstsparen Ă€uĂern kann.
âą Unter öffentlicher Ersparnis ( T â â G ) {\displaystyle (T-G)} versteht man die Steuereinnahmen T {\displaystyle T} einer Volkswirtschaft, denen der Staatsverbrauch G {\displaystyle G} abgezogen wurden.
âą Private Ersparnis Private Ersparnis S p {\displaystyle S^{p}} ist der Teil des verfĂŒgbaren Einkommens, der nicht fĂŒr Konsum C {\displaystyle C} zur VerfĂŒgung steht, sondern zurĂŒckgelegt wird. Dabei ist das verfĂŒgbare Einkommen das Nationaleinkommen Y {\displaystyle Y} abzĂŒglich der Nettosteuern T {\displaystyle T} . Somit ergibt sich die private Ersparnis aus S p = Y â â T â â C {\displaystyle S^{p}=Y-T-C}
âą Ăffentliche Ersparnis Die staatliche (öffentliche) Ersparnis S g {\displaystyle S^{g}} definiert sich hingegen aus der Differenz der Staatseinnahmen ĂŒber die Staatsausgaben. Dabei bilden die Nettosteuern T {\displaystyle T} die Staatseinnahmen und der Konsum der öffentlichen Haushalte die Staatsausgaben G {\displaystyle G} . Somit gilt fĂŒr die staatliche Ersparnis S g = T â â G {\displaystyle S^{g}=T-G}
Aus der Summe von privater und staatlicher Ersparnis ergibt sich dann die gesamtwirtschaftliche Ersparnis/nationale Ersparnis. Diese wird gemÀà geltender Literatur als S = Y â â C â â G {\displaystyle S=Y-C-G} beschrieben. Um einen direkten Zusammenhang zwischen der nationalen Ersparnis auf der einen und der privaten und staatlichen Ersparnis auf der anderen Seite darstellen zu können, wird nachfolgend der Zusammenhang mathematisch dargestellt.
S = S p + S g = ( Y â â T â â C ) + ( T â â G ) = Y â â C â â G = S {\displaystyle S=S^{p}+S^{g}=(Y-T-C)+(T-G)=Y-C-G=S}
Zusammenhang von Ersparnis und Investition
In einer geschlossenen Volkswirtschaft gibt es zwischen der gesamtwirtschaftlichen Ersparnis S {\displaystyle S} und Investitionen I {\displaystyle I} einen direkten Zusammenhang. Dieser ergibt sich aus der Definition der Gesamtwirtschaftlichen Nachfragefunktion:
Y = C + I + G {\displaystyle Y=C+I+G}
Nach Umstellung der Nachfragefunktion erhÀlt man:
I = Y â â C â â G {\displaystyle I=Y-C-G}
Setzt man diese mit der nationalen Ersparnis gleich, dann ergibt sich daraus:
I = Y â â C â â G = ( Y â â C â â T ) + ( T â â G ) = S p + S g = S {\displaystyle I=Y-C-G=(Y-C-T)+(T-G)=S^{p}+S^{g}=S}
I = S {\displaystyle I=S}
Die Gleichung I = S {\displaystyle I=S} ist keine identische Gleichung, denn zwischen den Sparmotiven der Einkommensbezieher und den Investitionsmotiven der Unternehmer besteht kein unmittelbarer Zusammenhang.cite-ref-48[48] Das zwischen beiden Aggregaten bestehende Ungleichgewicht wird durch den Zins ausgeglichen. Ob durch Sparprozesse auch Investitionen angeregt werden können, ist eine Frage der Wirtschaftsdynamik. Auf weitere erörternde ZusammenhĂ€nge wird an dieser Stelle verzichtet und auf den Artikel des GĂŒtermarktgleichgewichts verwiesen.
Betrachtet man nunmehr eine offene Volkswirtschaft, so muss neben dem schon gĂŒltigen Zusammenhang I = S {\displaystyle I=S} noch der AuĂenhandel einer Volkswirtschaft berĂŒcksichtigt werden. Daraus ergibt sich dann S = I + N X {\displaystyle S=I+NX} (wobei NX fĂŒr die Nettoexporte steht). Hierbei begrĂŒndet sich der wesentliche Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Volkswirtschaften. WĂ€hrend geschlossene Volkswirtschaften lediglich durch Sparen ihren Kapitalstock erhöhen kann, kann in einer offenen Volkswirtschaft durch den Erwerb von Auslandsvermögen zuzĂŒglich dem eigenen Sparen der Kapitalstock erhöht und dadurch Investitionsmöglichkeiten frĂŒher genutzt werden.cite-ref-49[49] Somit kann man durch Kreditaufnahme im Ausland die Investitionen im Inland erhöhen, ohne die Ersparnis zu verĂ€ndern.
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Die gesamtwirtschaftliche Ersparnis ist (in der offenen Volkswirtschaft) gleich den inlĂ€ndischen Investitionen I {\displaystyle I} zuzĂŒglich der Nettoauslandsinvestitionen N F I {\displaystyle NFI} ,
âą S = I + N F I {\displaystyle S=I+NFI} (NFI entspricht immer den Nettoexporten).
In der theoretischen geschlossenen Volkswirtschaft gilt folglich: S = I.
In der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) ist âSparenâ im Einkommensverwendungskonto (Ausgabenkonzept) definiert als
âą VerfĂŒgbares Einkommen (Ausgabenkonzept)
âą zuzĂŒglich Zunahme betrieblicher VersorgungsansprĂŒche â diese GröĂe erscheint im Sektor Private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck
âą abzĂŒglich Zunahme betrieblicher VersorgungsansprĂŒche â diese GröĂe erscheint im Sektor Kapitalgesellschaften â gesamtwirtschaftlich saldiert sich diese GröĂe auf null.
âą abzĂŒglich Konsum (Ausgabenkonzept) â einschlieĂlich der Finanzdienstleistungen (Financial Intermediation Services, Indirectly Measured (FISIM))
Makroökonomische Bedeutung des Sparens
Sparen bzw. die Ănderung des Sparverhaltens hat mehrere Auswirkungen auf die Volkswirtschaft, die unter den verschiedenen Wachstumstheorien umstritten sind. Im Neoklassischen Modell fĂŒhrt ein Anstieg der Ersparnis zu niedrigeren Kapitalmarktzinsen und damit zu einem Anstieg der Investitionen. Die optimale Ersparnis sei durch die sogenannte ZeitprĂ€ferenzrate gegeben. Im Keynesianismus tritt dagegen der durch das vermehrte Sparen entstehende Nachfrageausfall in den Vordergrund: Dadurch wĂŒrden die Gewinne aus den bereits getĂ€tigten Investitionen sinken und somit weniger unternehmensinterne Finanzierungsquellen (Eigenkapital) zur VerfĂŒgung stehen (was nebenbei auch noch die Bereitschaft der Banken zur Kreditvergabe schmĂ€lern wĂŒrde). AuĂerdem sei es wenig wahrscheinlich, dass Unternehmen bei sinkender Nachfrage noch Erweiterungsinvestitionen tĂ€tigen wĂŒrden.
Entsparen
In der Volkswirtschaftslehre liegt Entsparen vor, wenn der Konsum K {\displaystyle K} gröĂer ist als das Volkseinkommen Y {\displaystyle Y} :cite-ref-51[51]
K > Y {\displaystyle K>Y} .
Dies ist bei Privathaushalten nur möglich, wenn Privatvermögen durch VerĂ€uĂerung monetarisiert wird und/oder Konsumkredite aufgenommen werden. Auf Staatsebene wird Staatsvermögen verĂ€uĂert und/oder die Staatsverschuldung erhöht. FĂŒr Privathaushalte gilt, dass der periodenbezogene Konsum gröĂer ist als das verfĂŒgbare Einkommen in derselben Periode, so dass sich das Reinvermögen des Haushalts reduziert.cite-ref-52[52]
Die Bruttoersparnis wird um Entsparen und Konsumkredite gekĂŒrzt, um die Nettoersparnis zu erhalten. Entsparen wird durch eine negative Sparquote sichtbar wie beispielsweise 2019 in Griechenland. Dies ist mit einem RĂŒckgang des Volksvermögens verbunden, da Konsumausgaben nicht mehr vollstĂ€ndig aus dem Einkommen bestritten werden können, sondern durch VerĂ€uĂerungserlöse aus Vermögensverkauf auszugleichen sind.
Abgrenzungen
Beim Vorsorgesparen handelt es sich um eine Sparform, die vor Notsituationen schĂŒtzen soll (Krankheit, Arbeitslosigkeit, Altersvorsorge). Unter das Motiv âVorsorgesparenâ lĂ€sst sich die Absicherung gegen Unsicherheiten, das Halten eines einmal erreichten Konsumniveaus sowie die FlexibilitĂ€t des intertemporalen Konsums (also die LiquiditĂ€t) einordnen. LiquiditĂ€t sichern durch Einsparungen, also durch Konsumverzicht und Kostensenkung, fĂŒhrt bei hoch verschuldeten Personen meist nicht zu neuen RĂŒcklagen, sondern lediglich zur Vermeidung von Neuverschuldung. Sparen darf nicht mit dem Horten verwechselt werden, bei dem Bargeld im Sparstrumpf, unter der Matratze oder im Safe zurĂŒckbehalten wird, ohne es anzulegen. Sparen wird dagegen in der Regel mit einem Zins vergĂŒtet und verbleibt im Wirtschaftskreislauf, wĂ€hrend die Hortung nicht vergĂŒtet wird und dem Wirtschaftskreislauf entzogen ist.
Siehe auch
Literatur
âą Paul Krugman, Maurice Obstfeld: Internationale Wirtschaft. 7. Auflage. Pearson Education Deutschland, MĂŒnchen 2006, ISBN 3-8273-7199-6.
Weblinks
Wiktionary: sparen
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Wikiquote: Sparen
â Zitate
âą Analyse des IWFs zum weltweiten Spar- und Investitionsverhalten (auf Englisch) (PDF-Datei; 285 kB)
âą @1@2Vorlage:Toter Link/www.bundesbank.de, 17. April 2008, 20:34 (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
Einzelnachweise
cite-note-11. â GĂŒnther Drosdowski, Duden-Etymologie: Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache, 1989, S. 685
cite-note-22. â Gerhard Köbler, Etymologisches Rechtswörterbuch, 1995, S. 376
cite-note-33. â Wolfgang Pfeifer, Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, M-Z, 1993, S. 1316
cite-note-44. â GĂŒnther Drosdowski, Duden-Etymologie: Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache, 1989, S. 686
cite-note-55. â Fritz Voigt, Der volkswirtschaftliche Sparprozess, 1950, S. 17
cite-note-66. â Dieter Frey/Lutz von Rosenstiel/Niels Birbaumer/Julius Kuhl/Wolfgang Schneider/Ralf Schwarzer (Hrsg.), EnzyklopĂ€die der Psychologie: Band 6: Wirtschaftspsychologie, 2007, S. 123
cite-note-77. â Dieter Frey/Lutz von Rosenstiel/Niels Birbaumer/Julius Kuhl/Wolfgang Schneider/Ralf Schwarzer (Hrsg.), EnzyklopĂ€die der Psychologie: Band 6: Wirtschaftspsychologie, 2007, S. 127 ff.
cite-note-88. â Rolf-Dieter Grass/Wolfgang StĂŒtzel, Volkswirtschaftslehre - eine EinfĂŒhrung auch fĂŒr Fachfremde.ÂŽ, MĂŒnchen: Vahlen, 1988, S. 365
cite-note-99. â Wolfgang Cezanne: Allgemeine Volkswirtschaftslehre. MĂŒnchen: Oldenbourg Verlag 2005, S. 241 (online)
cite-note-1010. â Johannes Schmidt, Sparen â Fluch oder Segen? Anmerkungen aus einem alten Problem aus Sicht der Saldenmechanik, in: Martin Held/Gisela Kubon-Gilke/Richard Sturn (Hrsg.), Lehren aus der Krise fĂŒr die Makroökonomik, Jahrbuch normative und institutionelle Grundfragen der Ăkonomik (Vol. 11), Marburg: Metropolis, 2012, S. 61â65
cite-note-1111. â Felix Wilke, Sparen aus Ungewissheit: der Erhalt von Handlungsoptionen als Antrieb individueller Sparentscheidungen, 2010, S. 6
cite-note-1212. â Hans-Werner Goetz, Leben im Mittelalter: Vom 7. bis zum 13. Jahrhundert, 1986, S. 155
cite-note-1313. â Sven Rabeler, Niederadlige Lebensformen im spĂ€ten Mittelalter, 2006, S. 307
cite-note-1414. â Georg Obrecht, FĂŒnff Vnderschiedliche Secreta Politica, 1617
cite-note-1515. â Fritz Voigt, Der volkswirtschaftliche Sparprozess, 1950, S. 149
cite-note-1616. â Johann Joachim Becher, Politischer Discurs: Von den eigentlichen Ursachen deĂ Auf- und Ablebens der StĂ€dt, LĂ€nder und Republicken, 1673
cite-note-1717. â Adam Smith, Der Wohlstand der Nationen, 1776, S. 235 f.
cite-note-1818. â David Ricardos Brief an Thomas Robert Malthus vom 23. Oktober 1814
cite-note-1919. â Thomas Robert Malthus, Principles of Political Economy, 1820, S. 325
cite-note-2020. â Wilhelm Roscher, Naturgeschichte der Monarchie, Aristokratie, Demokratie, 1933/2015, S. 476
cite-note-2121. â Ulrich van Suntum, Die unsichtbare Hand: Ăkonomisches Denken gestern und heute, 2005, S. 151
cite-note-2222. â Wilhelm Roscher, Geschichte der Nationalökonomik in Deutschland, 1874, S. 21 ff.
cite-note-2323. â Knut Wicksell, Geldzins und GĂŒterpreise, 1898, S. 102 und 143
cite-note-2424. â Robert Liefmann, Theorie des Sparens und der Kapitalbildung, in: Schmollers Jahrbuch fĂŒr Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft, 1912, S. 1565, 1579
cite-note-2525. â Knut Wicksell, Vorlesungen ĂŒber Nationalökonomie auf Grundlage des Marginalprinzipes, Band 1, 1913, S. 218
cite-note-2626. â Friedrich August von Hayek: Geldtheorie und Konjunkturtheorie, in: BeitrĂ€ge zur Konjunkturforschung Nr. 1, 1929, S. 118
cite-note-2727. â Friedrich August von Hayek, Gibt es einen Widersinn des Sparens?, 1931, S. 75 ff.
cite-note-2828. â Friedrich August von Hayek, Gibt es einen Widersinn des Sparens?, 1931, S. 80
cite-note-2929. â Friedrich August von Hayek, Encyclopedia of Social Sciences, 1934, S. 548
cite-note-3030. â Dennis Holme Robertson, Saving and Hoarding, in: The Economic Journal vol. 43, 1933, S. 399
cite-note-3131. â John Maynard Keynes, Allgemeine Theorie der BeschĂ€ftigung, des Zinses und des Geldes, 1936/1955, S. 92
cite-note-3232. â John Maynard Keynes, Allgemeine Theorie der BeschĂ€ftigung, des Zinses und des Geldes, 1936, S. 223 ff.
cite-note-3333. â Gerhard Colm, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, in: Erwin von Beckerath/Hermann Bente u. a. (Hrsg.), Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Band 11, 1961, S. 395
cite-note-3434. â Walter Eucken, Kapitaltheoretische Untersuchungen, 1934, S. 138
cite-note-3535. â Adolf Weber, Kurz gefasste Volkswirtschaftslehre, 1942, S. 46
cite-note-3636. â Gerhard MĂŒller/Josef Löffelholz, Bank-Lexikon: Handwörterbuch fĂŒr das Bank- und Sparkassenwesen, 1961, Sp. 1119 ff.
cite-note-3737. â Fritz Voigt, Der volkswirtschaftliche Sparprozess, 1950, S. 148
cite-note-3838. â Klaus Grupp, Die Wirtschaftlichkeitskontrolle, 1985, S. 8 ff.
cite-note-3939. â John Maynard Keynes, Allgemeine Theorie der BeschĂ€ftigung, des Zinses und des Geldes, 1936/1955, S. 57
cite-note-4040. â John Maynard Keynes, Allgemeine Theorie der BeschĂ€ftigung, des Zinses und des Geldes, 1936/1955, S. 78
cite-note-4141. â John Maynard Keynes, Allgemeine Theorie der BeschĂ€ftigung, des Zinses und des Geldes, 1936/1955, S. 96â98
cite-note-4242. â James Duesenberry, Income, Saving and the Theory of Consumer Behavior, 1949, S. 54â81
cite-note-4343. â Fritz Huhle, Sparwille und SparfĂ€higkeit als Komponenten der SpartĂ€tigkeit, in: Fritz Voigt u. a. (Hrsg.), BeitrĂ€ge zur Theorie des Sparens und der wirtschaftlichen Entwicklung, Band 1, 1958, S. 87
cite-note-4444. â Anton Burghardt/Alois Brusatti, Soziologie und Sozialpolitik, 1980, S. 66
cite-note-4545. â Klaus Rose, Theorie der Einkommensverteilung, 1965, S. 56
cite-note-4646. â Ulrich van Suntum, Die unsichtbare Hand: Ăkonomisches Denken gestern und heute, 2005, S. 105
cite-note-4747. â Milton Friedman, A Theory of the Consumption Function, 1957, S. 11
cite-note-4848. â Gerhard MĂŒller/Josef Löffelholz, Bank-Lexikon: Handwörterbuch fĂŒr das Bank- und Sparkassenwesen, 1961, Sp. 1121
cite-note-4949. â Paul Krugman/Maurice Obstfeld, Internationale Wirtschaft, 6. Auflage, 2004, S. 399
cite-note-5050. â Wirtschaftspolitische Ueberlegungen: Sparen als Voraussetzung zum Investieren?
cite-note-5151. â Springer Fachmedien GmbH (Hrsg.) Bank-Lexikon: Handwörterbuch fĂŒr das Bank- und Sparkassenwesen, 1983, Sp. 618 f.
cite-note-5252. â Springer Fachmedien GmbH (Hrsg.) Bank-Lexikon: Handwörterbuch fĂŒr das Bank- und Sparkassenwesen, 1983, Sp. 619